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Ternitz spart Energiekosten

Bild zu Ternitz spart Energiekosten Im Jahre 2011 ist die Stadtgemeinde Ternitz dem europaweiten e5-Projekt beigetreten, in welchem sich die teilnehmenden Gemeinden verpflichten, auf kommunaler Ebene Energie sparsam zu nutzen und durch Vorbildwirkung bzw. entsprechende Öffentlichkeitsarbeit die Bürger der Stadt und weit darüber hinaus die Bürger der Region zur effizienten Verwendung der Energie anzuhalten.

Voraussetzung für entsprechende Maßnahmen auf diesem Gebiet ist dabei eine lückenlose Energiebuchaltung, bei der sowohl die Energieverbräuche aller kommunalen Gebäude und Anlagen sowie des Fuhrparks größtenteils monatlich aufgezeichnet und mit den vergangenen Perioden verglichen werden können.


„Seit Anfang 2013 wird diese Energiebuchhaltung durch den Ternitzer Energiebeauftragten Ing. Helmut Million genauestens geführt. Die Bilanz für das Jahr 2017 ist äußerst erfreulich, der Gesamtenergieverbrauch der Stadtgemeinde ist nunmehr seit 2013 kontinuierlich gesunken“, so Umweltstadträtin Daniela Mohr. Hat der Energieeinsatz im Jahr 2013 noch über 8,2 Millionen Kilowattstunden betragen, ist er im Jahr 2017 auf etwa 7,6 Millionen Kilowattstunden gesunken. Das entspricht einem Minderverbrauch pro Jahr von etwa 600.000 Kilowattstunden oder 80.000 bis 90.000 Euro – das sind beachtliche 7 Prozent!


Zurückzuführen ist diese erfreuliche Tendenz auf Energiesparmaßnahmen, die im Rahmen der vom Gemeinderat der Stadtgemeinde im März 2016 beschlossenen Energie- und Umweltstrategie durchgeführt werden konnten. Eine wichtige Einsparungsmaßnahme ist dabei die zügige Umstellung der energiefressenden Metalldampf-Straßenlampen auf energieeffiziente LED-Leuchten.


Elektromobilität im Vormarsch

Weiters hat die Stadtgemeinde Ternitz seit kurzem das bereits dritte Elektro-Auto im Betrieb. Bürgermeister LAbg. Rupert Dworak ist es gelungen, den Niederösterreichischen Energieerzeuger EVN von einer Kooperation in Sachen Elektro-Mobilität zu überzeugen. Ein Jahr lang wird die Stadtgemeinde Ternitz einen BMW i3 der EVN im Praxisbetrieb einer Stadtgemeinde mit einer Größe von rund 15.000 Einwohnern auf Herz und Nieren testen. Für Bürgermeister Dworak ist E-Mobilität ein wichtiger Beitrag zum Umweltschutz: „E-Fahrzeuge stoßen keine Schadstoffe aus und sind fast vollkommen geräuschlos. Als zukunftsorientierte Gemeinde freuen wir uns sehr, mit dem BMW i3 ein Elektroauto der neuesten Generation im Dienstbetrieb testen zu können“.


Das Fahrzeug benötigt für 100 km nur 12 bis 15 kWh Ökostrom und ist somit mit umgerechnet 2,50 Euro enorm kostengünstig. Der Ausbau der Ladeinfrastruktur für die E-Mobilität in Niederösterreich wurde in den letzten Jahren – vor allem auch von der EVN – kräftig forciert. Auch die Stadt Ternitz selbst hat derzeit zwei Ladestationen am Stadtplatz bzw. am Hans Czettel-Platz im Einsatz, die kostenlosen Ökostrom für Elektrofahrzeuge liefern.


Neben den in der Energiebuchhaltung festgestellten Einsparungen der Stadtgemeinde haben auch die beiden großen Gemeindeverbände, nämlich der Gemeindewasserleitungsverband und der Abwasserverband in den letzten Jahren enorme Anstrengungen zur Verringerung des Energieverbrauches unternommen. Beide Verbände haben große Photovoltaikanlagen errichtet, mit welchen sie den Stromverbrauch der technischen Anlagen der Kläranlage bzw. des Brunnenfeldes St. Johann um mehr als die Hälfte reduzieren konnten. In der Kläranlage wird zusätzlich mittels eines Blockheizkraftwerkes das im Faulturm anfallende Klärgas zu 100 Prozent in Wärme bzw. Strom umgewandelt und in der Kläranlage selbst verbraucht. Das allein beläuft sich auf eine Größenordnung von 280.000 Kubikmeter Methangas pro Jahr oder eine Energiemenge von über 2 Millionen Kilowattstunden.
Die eigene Photovoltaik-Stromerzeugung beider Verbände liegt jetzt bei jährlich über 300.000 Kilowattstunden, das entspricht einer Kosteneinsparung von etwa ? 50.000,--.


Vorbildwirkung hatte bei all diesen Vorhaben das Projekt „Sonnenkraftwerk Ternitz“, bei dem in Ternitz mit Bürgerbeteiligung 4.500 Photovoltaik-Module auf den Dächern kommunaler Gebäude errichtet wurden. „Damit haben wir unser ehrgeiziges Ziel, 2 Megawatt Sonnenstrom zu produzieren, bereits deutlich übertroffen“, freut sich Bürgermeister LAbg. Rupert Dworak.


Foto: Bürgermeister LAbg. Rupert Dworak, Umweltstadträtin Daniela Mohr und Stadtamtsdirektor Mag. Gernot Zottl

erstellt am 05.04.2018

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