Bürger-Forum der Stadt Ternitz
Integrationspolitik
S.g.Emilio!
Sie fragen in der Sprechstunde unseren Bürgermeister was die Stadt für die Integration der in Ternitz lebenden Bürger mit Migrationshintergrund macht.
Ich hätte da einen kleinen Tipp: Warten sie nicht, dass die Integration zu ihnen kommt, machen SIE etwas!
Es gibt doch unzählige Möglichkeiten für unsere neuen MitbürgerInnen sich zu integrieren. Auf der Homepage der Gemeinde finden sich z.B. Kontaktadressen aller Ternitzer Vereine. Da gibt es Wander-, Lese- und Fußballclubs. Man kann sporteln, singen, sammeln, musizieren und mit Gleichgesinnten plaudern.
Auch die Freiwillige Feuerwehr oder die Rettung suchen immer Helfer (Wie viele Menschen mit Migrationshintergrund gibt es bei den Feuerwehren in Ternitz eigentlich?).
Im (selbstgewählten) Ghetto leben und nur nörgeln, dass niemand anderer etwas für meine Integration macht ist schon sehr einfach.
Liebe türkische Mitbürger, lernt die Sprache eures neuen Heimatlandes und verwendet diese Kenntnis um mit den Menschen zu reden, dann ist Integration bald kein Thema mehr!
erstellt am 29.10.2009, 10:12 von quichotte
Kommentare
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Lieber quichotte,
ich gratuliere dir zu deinem Beitrag. Auch ich bin der Meinung, dass Integration keine Einbahn sein kann. In einem neuem Heimatland muss das erste Gebot das Erlernen der neuen Sprache sein, nur so ist Integration möglich.
Ich würde mir wünschen, dass es hier Bemühungen seitens der Gemeinde gibt, dass zumindest alle 5-jährige Migrantenkinder im Kindergarten Deutsch lernen müssen, um besser für die Schule vorbereitet zu sein. Wenn zu Hause nur die Muttersprachen, egal ob türkisch, kroatisch oder eine andere Sprache gesprochen wird, scheitern alle Integrationsbemühungen schon im Kindesalter!
LG Socrates
Kommentar erstellt am 29.10.2009, 11:01 von Socrates
Wenn die Kinder einen deutschsprachigen Freundeskreis haben, dann geht das Deutsch-Lernen unvergleichlich leichter.
Kommentar erstellt am 05.11.2009, 18:41 von wartl
das ikst ja gerade das problem wartl,
die kinder werden ja leider schon sehr oft von den eigenen eltern "ausgegrenzt".
sie bleiben ja meistens unter sich und die österreicher werden vermieden.
ist leider wirklich so und danach wird die schuld an den österreichern gesucht.
Kommentar erstellt am 06.11.2009, 08:12 von dixi


