Geschafft! Ternitz erhält wieder Lehrwerkstätte
Die Stadt Ternitz erhält ab Herbst 2010 wieder eine überbetriebliche Lehrwerkstätte und wird damit zum Zentrum der Metallausbildung im Bezirk Neunkirchen.
Sozialminister Rudolf Hundstorfer, Bürgermeister LAbg. Rupert Dworak, Landeshauptmann-Stv. Dr. Sepp Leitner und AKNÖ Präsident Hermann Haneder präsentierten dieses Projekt gemeinsam mit AMS-Leiter Walter Jeitler und dem Geschäftsführer der Schoeller-Bleckmann Edelstahlrohr GmbH, KR DI Erich Hertner am 25. Jänner 2010.
15 Jahre nach Schließung der früheren Lehrwerkstätte bekommt Ternitz wieder diese für die Regi-on so wichtige Ausbildungseinrichtung zurück. Ternitz wird damit zum Zentrum der
Metallausbildung im Bezirk Neunkirchen und unterstreicht damit seine Ambitionen, den Jugendli-chen ein vielfältiges und hochqualitatives Ausbildungsangebot zur Verfügung zu stellen.
Bereits seit Jahren bemühen sich die Stadtgemeinde Ternitz und lokale Betriebe um die Wiedererrichtung einer Ausbildungseinrichtung für Metallfachkräfte. Was im Frühjahr 2008 begann, steht nach mehreren Monaten intensiver, aber letztendlich fruchtbringender Gespräche nun vor der Realisierung. In der ersten Ausbaustufe werden ab Herbst 2010 bis zu 35 Jugendliche in Metallberufen ausgebildet werden.
Bgm. LAbg. Dworak: Zusammenwirken von öffentlicher Hand und lokaler Wirtschaft
Das Besondere bei der Ternitzer Lehrwerkstätte: Es werden hier nicht nur im Auftrag des AMS Jugendli-che ausgebildet, die keinen betrieblichen Lehrplatz gefunden haben, sondern auch Lehrlinge aus lokalen (Industrie-)Betrieben werden Teile ihrer Ausbildung in der Lehrwerkstätte erhalten. Das Spektrum der angebotenen Berufe ist vielfältig: Produktionstechniker, Universalschweißer, Werkzeugmaschineur, Ma-schinenbautechniker, um nur einige zu nennen. Die Berufe werden sich an den Wünschen der Betriebe sowie den Wünschen der Jugendlichen und den zukünftigen Bedürfnissen am Arbeitsmarkt orientieren. Dass die Qualität der Ausbildung im Mittelpunkt des Projekts steht, macht Bürgermeister Dworak klar: "Die Jugendlichen haben das Recht auf beste Ausbildung und intensive Betreuung in solch einer Einrichtung. In Zeiten der Krise geben wir damit den Jugendlichen und ihren Eltern, aber auch den Betrieben die Si-cherheit, dass uns ihre Zukunft und die des Industriestandorts Ternitz am Herzen liegt."
Sozialminister Hundstorfer: Ausbildungsgarantie für Jugendliche hält
Positiv zur überbetrieblichen Lehrwerkstätte Ternitz äußert sich auch Sozialminister Rudolf Hundstorfer: "Die Bundesregierung hat das Versprechen abgegeben, allen Jugendlichen ohne betriebliche Lehrstelle hochwertige Alternativ-Ausbildungsplätze anzubieten. Diese Lehrwerkstätte hilft mit, dieses ambitionierte Ziel zu erreichen." Das AMS wird das Projekt in Ternitz beim Ankauf von Maschinen unterstützen. "Das vorliegende Konzept, das ein Zusammenwirken von AMS, Stadtgemeinde und lokaler Wirtschaft vorsieht, hat uns überzeugt", so Minister Hundstorfer, der sich freut, nach Schwechat nun bereits eine zweite neue Lehrwerkstätte in Niederösterreich in den Startlöchern zu sehen.
zum Newsarchiv | erstellt am 25.01.2010


