Bildung und Kultur
Übersicht Kultureinrichtungen
- Kulturveranstaltungen
- Denkmalpflege
- Grabungen Petersberg
- Veranstaltungszentren
(Stadthalle Ternitz, Kulturhaus Pottschach, Kulturhaus Flatz, Schloss Stixenstein, Stadtgalerie) - Stahlstadtmuseum
- Kulturvereine
Kulturveranstaltungen
Zuständig: Kulturreferat
Die Stadtgemeinde Ternitz veranstaltet im Jahr durchschnittlich zwanzig eigene Kulturveranstaltungen, davon erstrecken sich auch einige über mehrere Tage. Auch gibt es Großveranstaltungen zu speziellen Anlässen, wie z.B. das Stadtjubiläum.
Es werden Veranstaltungen für die verschiedensten Sparten der Kultur im Verlauf eines Jahres durchgeführt. Die Palette reicht von Volksmusikveranstaltungen, über Kammermusikabende, Theateraufführungen, Kabarett etc. Auch werden bekannte Künstler in die Stadt gebracht.
Die Arbeit erstreckt sich dabei von der Idee einer Veranstaltung, der Erstellung eines Plakates, der Werbung für die Veranstaltung, der Herstellung von Programmunterlagen, über das Engagement der Künstler, der Saalgestaltung, bis zur Abrechnung.
Es gibt auch eine Reihe von Veranstaltungen in Zusammenarbeit mit verschiedenen Mitveranstaltern.
Über aktuelle Kulturveranstaltungen informiert Sie der Veranstaltungskalender.
Wenn Sie in diesem Zusammenhang Fragen, Anregungen, Ideen haben, wenden Sie sich an uns.
Denkmalpflege
Zuständig: Kulturreferat
Unter Denkmalpflege ist die Errichtung und Erhaltung von Denkmälern im
weitesten Sinn zu verstehen.
Die Erhaltung von Gedenktafeln, Grabdenkmälern auf Friedhöfen als Ehrendenkmäler und deren Schmückung zu Allerheiligen, die Erhaltung von Bildstöcken, Burgen, Schlössern, Kirchen, Kapellen, Ruinen und sonstigen denkmalgeschützten Objekten, werden von der Stadtgemeinde laufend gefördert oder subventioniert. Besonders ist hier auf die gemeindeeigenen Kapellen in den verschiedenen Ortsteilen hinzuweisen.
Grabungen
Petersberg
Zuständig: Kulturreferat
Seit 1992 werden vom Institut für Ur- und Frühgeschichte der Universität
Wien auf dem Petersberg archäologische Grabungen durchgeführt.
Diese Aktivitäten wurden durch das Engagement der Stadtgemeinde Ternitz
und des Grundeigentümers ermöglicht.
Von der Stadtgemeinde Ternitz wurden bisher finanzielle Aufwendungen in der
Höhe von ca. € 180.000,-- erbracht.
Für Ternitz bedeuten die Grabungen am Petersberg grundlegende neue Erkenntnisse in der historischen, heimatkundlichen Forschung. Durch die Untersuchung war es möglich, viele Mutmaßungen um die Geschichte dieses Platzes zu korrigieren.
Bei den Grabungen konnten unter anderem Besiedelungen des Petersberges in
der späten Jungsteinzeit sowie Urnenfelderzeit / frühe Hallstattzeit
nachgewiesen werden.
In der Folge wurden die einzelnen Bauabschnitte der Burg Dunkelstein erforscht
und dokumentiert sowie durch verschiedene Funde belegt.
Ebenfalls wurde der östliche Bereich vor der Kirche untersucht, es
wurden dabei Wirtschaftsbauten freigelegt. Auch wurde ein bis dato unbekannter
Friedhof nördöstlich der Peterskirche entdeckt sowie Vorgängergebäude
der Peterskirche.
Die Funde aus den Grabungen werden im neuen Ternitzer Stadtmuseum ausgestellt.
Auskünfte erteilt das Institut für Ur- und Frühgeschichte, 1190 Wien, Franz Kleingasse 1, Tel.: (01) 42 77-40 41, Fax (01) 42 77-94 04.
Veranstaltungszentren
Kulturreferat der Stadt Ternitz
Hans Czettel-Platz 1, 2630 Ternitz, Tel.: (02630) 38 240-51
Stadtbücherei Ternitz
F. Dinhobl-Straße 2, 2630 Ternitz, Tel.: (02630) 399 77
Stadthalle Ternitz
Theodor Körner-Platz 2, 2630 Ternitz, Tel.: (02630) 384 17
Kulturhaus Pottschach
F. Samwald-Straße 4, 2630 Ternitz, Tel.: (02630) 369 23
Kulturhaus Flatz
Gösinggasse 12, 2630 Ternitz, Tel.: (02630) 305 48
BIZ-Bildungszentrum Stadt Ternitz
F. Dinhobl-Straße 2, 2630 Ternitz, Tel.: (02630) 38 240-51
Stadtgalerie im alten Herrenhaus
F. Dinhobl-Straße 2, 2630 Ternitz, Tel.: (02630) 38 240-51
Hansenvilla St. Johann
M. Welzl-Gasse 9, 2630 Ternitz, Tel.: (02630) 371 38
Kinozentrum Ternitz
Dammstraße 4, 2630 Ternitz, Tel.: (02630) 382 31
Stadthalle Ternitz
Zuständig: Verwaltung Öffentlicher Einrichtungen
Theodor Körner-Platz 2, 2630 Ternitz, Tel.: (02630) 384 17

Die von Architekt Dr. Roland Rainer geplante Stadthalle Ternitz wurde 1959 eröffnet.
Im Jahr 2002 erfolgte eine Generalsanierung.
Der sechseckige Saal hat eine Fläche von 450 m2. Das Foyer mit den Garderoben und dem Buffet sowie den Sanitärräumen hat eine Größe von 630 m2.
Die Stadthalle bietet bei Sesselreihen für 607 Personen Platz, davon befinden sich 175 Plätze auf einer Galerie. Bei Stellungen mit Tischen verringert sich die Kapazität entsprechend. Das Podium hat eine variable Größe.
Grundgebühr für Veranstalter: € 210,-
Benützungsstunde für Veranstalter: € 26,-
Die Mietsätze verstehen sich zusätzlich der gesetzlichen Umsatzsteuer.
Für Sonderleistungen wie z.B. Dekoration, Bühnenumbauten, Umbau der Galerie, zusätzlichen Müllcontainer, Sonderreinigung bzw. sonstigen Arbeiten werden die von der Stadtgemeinde Ternitz oder von privaten Firmen erbrachten Leistungen verrechnet. Ebenso werden die Stromkosten für zusätzliche Anschlusswerte in Rechnung gestellt.
Für Vermietungen zuständig: Frau Arrer, Tel.: (02630) 38 240-34.
Kulturhaus Flatz
Gösinggasse 12, 2620 Ternitz, P. Neunk., Tel.: (02630) 305 48
Gebühren für Vermietung
Saal und Veranstaltungsraum im Keller, an ortsansässige Vereine € 15,10 / Std.
Preisangabe inkl. MWSt.
Anmeldung: Hr. Franz Gruber, Tel.: (0664) 73 83 90 15
Kulturhaus
Pottschach
Zuständig: Verwaltung
Öffentlicher Einrichtungen
F. Samwald Straße 4, 2630 Ternitz, Tel.: (02630) 369 23
Das im Jahre 2000 großzügig umgebaute Kulturhaus Pottschach hat
bei Sesselreihen eine Gesamtkapazität von 478 Personen. Im Galeriebereich
dürfen sich gleichzeitig maximal 120 Personen aufhalten. Bei Stellung
mit Tischen verringert sich die Anzahl der Personen entsprechend.
Der Saal hat eine Fläche von 343 m2.
Das Foyer mit allen Nebenräumen hat eine Größe von 190 m2.
Die Größe der Bühne beträgt 56 m2.
Tarife
Grundgebühr für Veranstalter: € 210,-
Benützungsstunde für Veranstalter: € 26,-
Die Mietsätze verstehen sich zusätzlich der gesetzlichen Umsatzsteuer.
Für Sonderleistungen wie z.B. Dekoration, Bühnenumbauten, Umbau der Galerie, zusätzlichen Müllcontainer, Sonderreinigung bzw. sonstigen Arbeiten werden die von der Stadtgemeinde Ternitz oder von privaten Firmen erbrachten Leistungen verrechnet. Ebenso werden die Stromkosten für zusätzliche Anschlusswerte in Rechnung gestellt.
Für Vermietungen zuständig: Frau Arrer, Tel.: (02630) 38 240-34.
Schloss
Stixenstein
Zuständig: Kulturreferat
Das auf einem Felsvorsprung in der Nähe von Sieding gelegene Schloss
Stixenstein wurde 1937 von der Gemeinde Wien gekauft.
Um die alte Bausubstanz zu retten und das Gebäude einer sinnvollen Nutzung
zuzuführen bzw. der Bevölkerung zugänglich zu machen, wurde
von der Gemeinde Wien eine entsprechende Nutzungsstudie ausgearbeitet.
In der Folge wurde im Jahre 1996 der "Verein der Freunde des Schlosses Stixenstein" gegründet. Zweck des Vereines ist es, das Schloss für zeitgemäße Verwendung, Veranstaltungen etc. zu adaptieren. Neben der Stadt Wien ist eine Mitarbeit und Mitgestaltung durch die Stadtgemeinde Ternitz und örtliche Siedinger Vereine und Organisationen vorgesehen.
In der Folge wurde ein entsprechendes Benützungsabkommen mit der Gemeinde Wien abgeschlossen.
Seither werden neben privaten Nutzungen wie z. B. Hochzeiten, Geburtstagsfeiern, etc. vor allem eine Reihe von Veranstaltungen wie Theateraufführungen, Frühschoppen, Konzerte, Ausstellungen usw. abgehalten.
Für die Adaptierung des Schlosses Stixenstein wurden von der Gemeinde Wien und der Stadt Ternitz bereits namhafte Beträge aufgewendet.
Zur Geschichte
Schloss Stixenstein, die Stammburg der "Stüchse", stammt aus dem 12./13. Jahrhundert. Aus dem 14. und 15. Jahrhundert stammen die Ruinen der gothischen Kapelle, ebenso der eingestürzte Trakt hinter dem Burgfried. Die 15m tiefer liegende Vorburg entstand während des Wiederaufbaues zusammen mit den Zubauten unter den Grafen Hoyos, denen Stixenstein seit dem 16. Jahrhundert bis in die jüngste Gegenwart gehörte. Im 18. Jahrhundert brannte Stixenstein aus, 1802 zerstörte es ein Feuer vollends.
Der jetzige Besitzer, die Stadtgemeinde Wien, hat mit der Dachsanierung die Räumlichkeiten teilweise wieder nutzbar gemacht.
Wenn Sie die Möglichkeiten des Schlosses nützen oder Mitglied des Vereines werden wollen, kontaktieren Sie bitte Tel. (02666) 522 50 (Forstverwaltung Hirschwang).
Stadtgalerie
Zuständig: Kulturreferat
F. Dinhobl-Straße 2, 2630 Ternitz, Tel.: (02630) 38 240 -58, Fax: (02630) 38 240-74
Öffnungszeiten
Während der Ausstellungen Montag bis Freitag von 15:00 bis 17:00 Uhr
Leitung: Gerhard Hainfellner (Galerist)
Die Stadtgalerie besteht seit dem Jahre 1997 und wird als Sponsor-Galerie geführt. Im Jahr werden sechs Ausstellungen durchgeführt.
Unter anderem wurden bereits Ausstellungen mit folgenden Künstlern durchgeführt:
Prof. Arik Brauer
Prof. Karl Korab
Prof. Goldammer
Mag.art Bernhard Vogel
Mag.art Sebastian Weissenbacher
Prof. Hermann Nitsch
Mag.art Chouli Baszolich
Prof. Christian Ludwig Attersee
Prof. Robert Hammerstiel
Prof. Adolf Frohner
Prof. Sigi Schenk
Mag.art. Irene Konrad
Mag.art. Zekerya Saribarur
Mag.art. Henriette Leinfellner
Mag.art. Annemarie Laner
Mag.art. Veronika Steiner
Mag.art. Gilda Aita
Prof. Ernst Insam
Prof. Ernst Fuchs
Die Stadtgalerie hat eine Ausstellungsfläche von 44 Laufmeter. Es stehen auch Galerierahmen zur Verfügung. Die Beleuchtung der Exponate erfolgt durch Galerie-Spotscheinwerfer über eine Deckenlichtschiene.
Stahlstadtmuseum
Zuständig: Kulturreferat
Das Ternitzer Stahlstadtmuseum wurde in dem von der Stadtgemeinde Ternitz erworbenen ehemaligen Betriebsratsgebäude der Schoeller- Bleckmann Stahlwerke eingerichtet.
Dieses Haus - 1868 als erstes Ternitzer Postamt erbaut - verfügt über ca. 110 m2 Ausstellungsfläche, die sich auf vier Räume verteilt. Obwohl das Raumangebot nicht allzu groß ist, können sich die Besucher des Museums dennoch über mehr als 150 Jahre Stadt- und Werksgeschichte umfassend informieren.
Der museale Weg führt - unter Einbeziehung medialer Technologien - von der historisch gewordenen Stahlerzeugung zu den heutigen Finalbetrieben. Eingestimmt auf die "stählerne Tradition" der Stadt werden die Gäste bereits im Foyer durch einige "stählerne Objekte". Im Ausstellungsraum I erfahren die Besucher anhand einer 4 m2 großen Multimedia-Station Interessantes über die Entwicklung der Stadt, die untrennbar mit dem Wachsen der ehemaligen Schoeller-Bleckmann Stahlwerke verknüpft ist. Dieses einstens für die Stadt und die Region so bedeutende Unternehmen wird mit vielen seiner ehemaligen Mitarbeiter in Form von Bildern, Fotografien, Plänen, Filmen, einem Werksmodell aus dem Jahre 1944 sowie einer "ehrwürdigen" Werkschronik der Edelstahlhütte in den zwei folgenden Ausstellungsräumen (II und III) dokumentiert. Trotz des in den 1980er Jahren erfolgten Niederganges der "Schornsteinindustrie" ist Ternitz eine Stadt der (industriellen) Arbeit geblieben. Über einige der am ehemaligen Hüttenstandort und im Ortsgebiet angesiedelten High-Tech-Produktionsstätten wurden Kurzfilme gedreht, die auf fünf Monitoren im letzten Ausstellungsraum (IV) zu sehen sind.
Mit einem flüchtigen Blick auf die Zukunft (Collage) im Ausgangsbereich endet der Besuch des Museums, das unter dem Motto "Stahl - Final - Digital" Brücken von der Vergangenheit zur Gegenwart und in die Zukunft schlägt.
Öffnungszeiten
Führungen gegen Voranmeldung jederzeit möglich!
Tel.: (02630) 38 240-34 oder Fax: (02630) 38 240-74
Eintritt FREI!
Unser Museum ist Mitglied der Kooperation "abenteuer INDUSTRIE"
Kulturvereine
Zuständig: Kulturreferat
Die Stadtgemeinde Ternitz unterstützt im Rahmen der Vereinsförderungen
auch eine große Anzahl von Kulturvereinen mit namhaften Subventionen.
Nach Vorlage eines Ansuchens erhalten Vereine eine Subvention für den
laufenden Vereinsbetrieb und außerordentliche Subventionen für
besondere Anlässe (Jubiläen) oder Veranstaltungen.
Die Vergabe von Subventionen erfolgt nach verschiedenen Kriterien wie Aktivität, Mitgliederzahl oder öffentliches Auftreten.
Im Zuge des Subventionsansuchens von Kulturvereinen erfolgt ein entsprechender Kontakt und es werden entsprechende Unterlagen im Kulturreferat geführt. Auch werden viele Kulturvereine zu Gemeindeveranstaltungen herangezogen.


